Meine Tage in Berlin …

 

… Zusammenfassung                                                            im Sommer 2011


Sebastian Kapretz, Architekt.



... es fing ganz einfach an: ich sollte nur die Anerkennungsprüfung für mein austriakisches Abitur  (nach sechs Jahren Internatschule „Werkschulheim Felbertal“) machen und damit könne ich, auch Inhaber des Maschinenschlosser-Gesellenbriefes, Architektur studieren: an der TUB.

Die 6 Zeilen Caesar hatten es in sich: Imperfekt mit Plusquamperfekt übersetzt! Großes Latinum wozu warst du gut? Für Geschichte hatte ich mich mit dem ersten selbst erworbenen Lehrbuch H? Manns: Ursachen des II Weltkrieges, vorbereitet. Der Prüfer: „...alles Quatsch!“ Ich war etwas irritiert, die Prüfung aber trotzdem bestanden. 1963, ich konnte studieren! Mein finanzieller Hintergrund war die Halbwaisenrente ( Oberst Hans Kapretz war 1961 im Dienst verunglückt ) in Höhe von DM 365 der ich mich Zeit des Bestehens (bis 27 Jahre) verpflichtet fühlte.

In dem Jahr wurde JFK ermordet, I. Bergmans Film „Das Schweige, Hitchkoks „Vögel kam in die Kinos, Heinrich Bölls“ Ansichten eine Klowns“ erschien, der Kassettenrekorder war erfunden. Die Mauer war zwei Jahre alt.


Spring-Projekt, Berlin Kreuzberg, 1960


Es war noch Aschinger aktuell, ja, die Erbsensuppe, Tusma immer dann gut wenn es notwendig war: „Cuba“ in der Rankestrasse, gleich neben Blocks erster Galerie der ich meine Intuitionskiste von J.Beuys verdanke,  lockte, die Kreuzberger Weltlaterne (Hertha + Tadeusz und F. Schröder Sonnenstern im Hinterzimmer). Ich lernte meinen Magen an Knoblauch zu gewöhnen der in der süddeutschen Küche so gut wie unbekannt war. Herrliche Zeiten.

„STADTPLANUNG GEHT UNS ALLE AN“ konnte man an über die Stadt (W-Berlin) verstreute strahlend weißen Glasvitrinen mit den jeweiligen Bauprojekten (Europa Center, Philharmonie, Zoofenster, Hallesches Tor …) lesen und das war uns Ansporn und Verpflichtung zugleich. Daran wollten wir mitarbeiten.

Bettina die Niedliche suchte Wärme, Traute mit Hund mehr. Ich auch. Aber dann kam Heike mit rotem Porsche, wohnte im Kempinski, war unwiderstehlich. Wir verstanden uns prima und alle Freunde waren ihren tollen Geschichten von der Waterkant (Bremen, Contreskarpe) genauso erlegen. BiBaBo  hieß damals unsere zweite Heimat, in der Regensburger Straße in der ich mein Nordzimmer, Nr. 25, 1.Og, links eingerichtet hatte. Als der zweite Sohnemann unterwegs war wollten wir heiraten, haben uns in München bei meiner Mutter in der Düsseldorfer Strasse verlobt und waren unterwegs uns den Segen der zukünftigen Schwiegermutter (ja, Contreskarpe) dazu abzuholen. Es gab Grünkohl mit nem Stück Schweinebauch in der Glasschüssel mit Goldgriffen, ich sehe sie heute noch vor mir. Die hagere Bremerin war nicht unfreundlich, machte mich aber entschieden darauf aufmerksam, daß Heike nicht die richtige Frau für mich sei, basta. Ein derartiger Fall war in meiner katholischen Erziehung nicht vorgesehen. Das Romfenster tat sich auf. Wie lässt sich das eigene Schicksal mit dem Glauben an das ewige Leben vereinbaren? Ich begann mein Symptom zu lieben (Zizek 1991)  

                                                                                                            

Zurück in Berlin bekam ich kreisrunden Haarausfall. Das was nur mit der Kortisonkur kurierbar (und hat eine Vorliebe für sogenannte Hundefängermützen ausgelöst). Zur  Abarbeitung der aufgeworfenen Problematik bot sich  der Gang nach Rom an (Katholizismus eben). Das kam so:

Eines Tages stand ein schüchterner schwarzhaariger junger Mann, Gulio Figurelli, Architekturstudent aus Rom in der Tür der Tusma und suchte jemanden der ihm half Berlin, W-Berlin und dessen Besonderheiten näher zu bringen. Das konnte ich. Von Frohnau bis zur Ruine des Tattersaales (S.Kuschnerus hat noch die Ruine gemalt), am Grenzübergang nach Gatow haben wir Berlin bereist und die Dt.Oper Berlin  (  ), das Hansavirtel die Akademie der Künste, das Sanierungsgebiet Wedding, KB, natürlich die Mauer  besucht. Gut zeigen zu könne was selbst gerade entdeckt war. Ich hatte als Offizierssohn der Bundeswehr 1957 unerlaubt Berlin besucht (per autostop, mit Mathias Hollerweger aus Nußdorf am Attersee wo ich in der Erinnerung unglaublich schöne Kindheitsjahre erleben durfte) und die Eröffnung der Bauausstellung sozusagen life mit Demokratiewetter (!) in mich aufgenommen. Panzer rasselten damals noch durch die Strasse und der Busschaffner machte uns bei der Rausfahrt nach Spandau im hinten offenen „Doppelecker“ auf den Backsteinbau des „Kriegs-Verbrecher Gefängnisses“ aufmerksam. Da sitzen sie! Wie lange? wie konnte er wissen, daß ich 6 Jahre später wieder in Berlin seín werde? Richtig war, daß mich, die Rotznase aus dem 1200 m hoch gelegenen Internat ( WSH Felbertal) in den austriakischen Tauern, ja Felbertauern, dieses „event“  Internationale Bauausstellung Berlin 1957“ dazu bewegen würde mein Herz dem Bauen, der Architektur und Berlin zu

widmen. Es tat es.

Giulio bei seiner Abfahrt: du mußt nach Rom kommen. Das paßte, es war im 1966 Jahr, hatte ich das Vordiplom mit einem Nachzipf bei Prof. Piper (freies Zeichnen und Malen) bestanden. Was war passiert in der Zeit? J.F. Kennedey, den ich selbst hier noch erlebt habe wurde ermordet! Brandt hielt am Morgen danach im Rundfunk eine Rede mit belegter Stimme, ich war gerade in einem Kühlraum, Obst bunkert. „Jubelperser“ gingen mit langen Latten auf uns los. Der Schah inkl. Soraya ein Verbrecher (Bahman Buhmann Nirumand)? Ich konsumierte seit der Inernatszeit „konkret, Magnum und „ die Zeit“. Über meinem Bett hing aus der Maeght edition ein Miro in Styropor-Rahmen, Stier auf schwarzem Grund mit rotem Punkt, der damals auf der Windschutzscheibe des Autos „ ich nehme mit“ bedeutete.

Ich nahm die Einladung an, packte den Koffer, ließ dem älteren Bruder der sich gerade von der Bundeswehr verabschiedet hatte und Wirtschaft studieren wollte mein Zimmer. Arrividerchi Roma.



Borromonis, St.Ivo, um 1650


Mit dem praktischen Bauen kam ich erstmals mit der FA Shell 1965 in Berührung. Im Shellhaus, eines der wenigen Häuser, die am Ernst-Reuter-Platz stehen geblieben waren (wo heute Leerstand herrscht). Ich hatte neue Tankstellen zu zeichnen, ja mit genormten Radien, Pumpeninsel und Kassenhäuschen; aber schon mit Schalendächern auf zwei V-Stützen, weit auskragend, trapezuid und runde Ecken!


Ich war ganz damit beschäftigt W-Berlin mit den Magnum-Bildern

(April 1962) zu finden (Karsch, Schnell, Scharoun, Kuschnerus …) und Stadt ... kennenzulernen; auch Bier zu trinken, das mir bis dahin gar nicht schmeckte. Der liebe Bub vom Land sollte Großstädter werden.


Ich folgte schließlich der Aufforderung: Über Rom zu schreiben ist verführerisch, W. Rosendorfer hat verschiedentlich auf amüsante, lehrreiche und aberwitzige Art getan. Für mich haftet dieser Stadt „den morbiden Hauch der Verzweiflung zu überspielen“ an, an dem sich Stadt wie die Einwohner täglich mühen. Verzweiflung über das Nichtgelingen des Sieges der  geistig immateriellen über die materielle Macht  wie sie geherrscht haben mag als die materielle Macht sich nach Konstantinopel begeben hat ( bis ins dritte Jhdt hinein). Mich hat das Leben dort verwöhnt. Nicht nur mit wohldotierten Jobs, (General plan for Lybia, new capital for Malawi ) auf Empfehlung von Astra Zarina Heyworth ( gestorben 2009), Architektin aus Riga; mit der Rhode Island school of design verbanden mich viele Freundschaften und ich wurde eingeladen die Petersdom Kuppel zu besteigen, Amalfi und Hercaluneum mit Neapel ( Muse auch dort)




zu erforschen, um nur einige zu nennen. Ich wohnte nach der Pension Cenci im Palazzo Cenci (bei der Witwe Ragusa in der 4. Etage) in der Via Theatro Valle, gleicht hinter dem Pantheon; von der Terrasse grüßte der barocke Turm von. Borrominis. St Ivo  (um 1650). Mit den Architektenfreunden von Gulio haben wir den fantastischen Garten von Bomarzo besucht, der Ort an dem Manierismus die Renaissance ergänzt ( das steinernes Haus 15 Grad geneigt errichtet ).



Bomarzo

                      

Civita Bagnoregio


Silvester 67/68 hatte Astrina auf ihr altes Bürgerhaus auf Civita in der Nähe von Orvieto eingeladen.

Ein unvergesslicher Ort auf einer  hochgelegenen Sandsteininsel nur über eine Fußgängerbrücke zu erreichen.

Mich hätten südafrikanische Großwildjäger gerne dorthin verpflichtet um weiter an der Planung von Lilongway, der neuen Hauptstadt für Malawi zuarbeiten, ich aber wollte erst mein  Diplom machen und bin zurück nach Berlin, ok über London.


Es waren die wilden 68er Jahre die hier in Berlin anbrachen. Benno Ohnesorg wurde ermordet. Martin Luther King, es tobte der Vietnamkrieg.


Seminaristen besetzten die Lehrstühle (OM Ungers) und ließen sich gegen Vietnamkrieg, Schah von Persien und in der Meinung nur in Gruppenarbeit zukünftige Probleme besser bewältigen zu können zu Fehleinschätzung kapitalistischer Stringenz hinreißen, ich mittendrin, Drogentour inklusive. Später hatte uns auch Mao Tse Tong in seinen Bann gezogen (… das Unmögliche möglich denken und von diesem erarbeiteten Standpunkt neu beginnen.) Ein revolutionärer Anspruch, der mein gesamtes Schaffen bestimmen sollte.

Aus unserem Gruppendiplom „Die Sanierer sanieren sich durch Sanierung“,

wurde meine individuelle Diplomarbeit „Strategien zur Planung und Entwicklung zukünftiger Wohngebiete“ begleitet von Prof. Diederichs, eingereicht bei Prof. Haupt, stellvertretend für Prof. Ungers die sich an unsere Seminararbeit „MV“ (kritische Untersuchung zur Entwicklung des Märkischen Viertels  anschloß. Schon wurde klar, dass der Architekt nicht für gesellschaftliche Fehlentwicklung, gern vergessen, verantwortlich sein kann. Mit meiner Freundin, Evi Häußler, der Filmemacherin haben wir dazu den gleichnamigen Film gedreht der, nie fertig synchronisiert, vom Lehrstuhl Prof. Nedjelkov angekauft wurde. 

Joseph Beuys haben wir am Cottbuser Damm beobachtet, wie er mit dem Besen die Reste der APO-Demonstration zusammenfegte, um anschließend im „Exil“ mit  einem von O. Wiener persönlich gezapften „Berliner Kindl“ Abschied von den wilden „politischen Jahren“ zu feiern.

Mit einigen Kommilitonen haben wir dann versucht auf die Spuren unserer Großmeister wandeln.

Ich erinnere besonders den Strategien-Wettbewerb, bei dem wir mühevoll versucht haben, das von Scharoun in seinem Ausstellungsbeitrag „Hauptstadt Berlin Wettbewerb“ 1946 angestrebte orthogonalen Verkehrsnetz über Tiergarten und Kreuzberg zu ziehen, obwohl die Würfel für das „autogerechte“ Berlin mit Ring und An-Abfahrten längst beschlossene Sache war. Das konnte nicht gut gehen. Die Gruppe flog alsbald auseinander.                                                                                                          

                                                                             

Auf Hinweis von Prof. Werner Düttmann (Tüte), der auch den Antrag auf das Stipendium für Berkeley unterstützte ist die Anmeldung für das Sommerseminar auf der Festung Salzburg unter Leitung von Jacob Bakema erfolgt, 1971;

Das umso lieber, weil ich Salzburg aus meiner Jugend- und Internatszeit gut kannte. Das hat dazu beigetragen mich schon damals spekulativ im Städtebau (L.C.: …chirugischer Eingriff) einzumischen.

Fotos vom überschwemmten Salzburg (1935?) wurden akquiriert um damit in Anlehnung an das Wiener Donaukanalprojekt die Stadt damit von Überschwemmungsgefahr für immer zu befreien (westlich von der Festung, am Flughafen vorbei). Damit nicht genug sollte dieser Entlastungskanal als Kühlwasserresavoir für ein weiteres Atomkraftwerk (Zwentendorf war im Bau) herhalten (südlich des Flughafens) und nördlich von Hallein wieder in die Salzach münden.

Der Festung sollte ein weiterer Festungsturm angebaut werden um dort den aufgestiegenen Besuchern ein Rutschenerlebnis wie in den Salzbergen von Hallstadt  in das schon damals angesprochenen Museum im Berg zu gelangen, etc.: Ende der Studentenzeit!



Im Büro Pölzig habe ich über die Praktika vor allem im Büro Rathfelder erste eigenständige berufliche Erfahrung gesammelt: Erweiterung der Sennestadt (Arch. Schwagenscheidt) um 20.000 (zwanzigtausend) Einwohner hieß der Wettbewerbsauftrag, der mich mächtig forderte, aber durchhalten lassen hat (fast ohne den damals als notwendig erachteten Soziologen, der sich nur äußern wollte, wenn wir etwas entworfen hatten).  Als der letzte Modellbaum eingeschlagen war (von Prof. Pölzig selber), spielten wir noch ’ne Runde Tischtennis (mit Thorsten, Pan und Kjiel). Der nächste Job sollte mich zu Klaihus führen, Zentralwerkstatt der BVG, „Detail schruppen“, die Chefetagentoilette auf Fugenmaß genau.



Sommerakademie Festung HohenSalzburg, 1971





„Erst sitzen, dann kommt der Stuhl“

BEST Prototyp



Mit einem Fulbright-Stipendium wäre ich gerne nach Berkeley unter anderem zu Christopher Alexander gegangen in der Absicht, der Architektur das theoretische Fundament zu verpassen, das auf einem scholastischen, ganzheitlichen (?) Denkmodell beruhen sollte, das mit Arnold Keyserling auf mich kam und mich faszinierte (was hat man nicht alles im Studium mit Anspruch auf „Universitas“ gelesen: Horkheimer, BoJinRa, Markuse, die Zen-Kunst (richtig Fleisch zu schneiden), Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes, das Iging, Goudrijeff, Die Phantastischen Vier (die das Universum zerstören/retten konnten) mit Ben (der darunter litt zu stark zu sein) und weil so schön unsterblich: Asterix und Obelix, die meiner Liebe zu Keltischem schmeichelten, das mich lebenslang begleitet (von Hallstadt nach Halle).

Nietsche erinnere ich noch (Also sprach Zarathustra), Fichte mit seiner Rede an uns, bevor Schelling entdeckt war. Marx gar nicht. Daneben besteht mein Faible für Literatur, Jorges Borches besonders.

Die Charta von Athen, „Babylon“ ist überall (auf Anraten vom Kollegen Schoßberger) Panowski, Bandmann und Naredi-Rainer. Abonniert hatte ich die Bauwelt und die Schweizer „Architekturwettbewerbe“, gelegentlich Arch+ und db.

Mit meinem gesellschaftskritischen Äußerungen „die bürgerliche Gesellschaft wird sich durch sich selbst überwinden“, vermochte ich mein Gegenüber im Gespräch für ein Fullbright-Stipendium erst ein Jahr später überzeugen. Das war gegen meine Pläne, die jetzt schon recht heftig von meiner Frau Ines mitgetragen wurden. Sie bekam ein Kind. Der Schwiegervater, eine schwäbischer Großindustrieller, meinte selbstlos: ob seine Lieblingstochter nicht lieber wieder nach Hause kommen wollte, als ich um ihre Hand anhielt in Gundelfingen. Diesmal aber war ich gewiefter, Ines auch. Das Kapital hatte mich.


Das ist das Ergebnis, Familie Kapretz im „Salzamt“ 1999.



Christopher Alexander ade, selbständig werden war angesagt, was meinem Streben nach Selbstverwirklichung entsprach. Die Chefetagentoilette der BSH war fertig, die offizielle Anerkennung als Kammerarchitekt, Kollege Rathfelder sei Dank (für ihn hatte ich das Apartment-Hochhaus in Möhrfelden bis zur Baureife und Ausführung gebracht, mit Herr Meffert als Bauherrn).

Verlockungen in Form von Wettbewerbsbeteiligungen taten sich auf.


Hotel Budapest, Ideenskizze 1977


Unserer Zweizimmerwohnung in der Bleibtreustraße 41, 1.Og war mit dem Wien-Donauinsel-Wettbewerb wirklich zu klein geworden. Wien plante als Jahrtausendprojekt das Inundationsgebiet in eine zum Fluss parallel verlaufenden „Entlastungskanal“ zu bauen, der die Stadt vor zukünftigem Hochwasserproblem schützen würde. Verderblich, ich habe fest daran geglaubt, als Architekt könne ich mit zukunftsweisenden Plänen die Zukunft  „besser“ machen. Dieter Marx hat mitgemacht.

Donauinselwettbewerb 1972


Die Insel wurde gebaut, der von uns mit Prof. Polonyi entwickelte Raumbrückenträger zur multifunktionalen Anbindung der zukünftigen Unido – City östlich der Donau nach dem Einsturz der alten Reichsbrücke (1976) ignoriert. (immerhin hat die Brückenbauabteilung der Fa VÖST einige Voruntersuchungen dazu angestellt).


die“neue“ Reichsbrücke (livingbridge 01) 1977.



Nicht lange ließ, gefördert durch das täglichen Charlottenburg – Kreuzberg Pendelwechseln das gesamtstädtebauliche Konzept auf sich warten.


1977 aufgezeigt im Rahmen des Wettbewerbes „so 36“.


Von wahrhaft visionärer Aussagekraft aus heutiger Sicht.


Unter den 4 Charta von Athen Gesichtspunkten

- Wohnen

- Arbeiten

- Körper und Geist pflegen

- Zirkulieren Verkehr

macht es Aussagen zur Entwicklung unserer Stadt unter der Voraussetzung der Wiedervereinigung.

Es wurde das städtebauliche Raumbild Berlin entworfen, das 2011 für eine Bauausstellung 2020 taugen könnte (siehe oben).


Internet, am 24.06.2011

Fortsetzung folgt ...


Gemach!